Die Schrecken des Krieges. Francisco des Goya l Infoveranstaltung für Lehrkräfte
11.06.26 / 14:00
Francisco José de Goya y Lucientes (1746 – 1828) war nicht nur der bedeutendste spanische, sondern überhaupt der vielleicht bedeutendste europäische Künstler seiner Zeit. Goya erschloss sich völlig neue Themen und Zugangsweisen sowie künstlerische Ausdruckformen, die in seiner Zeit einzigartig waren. Aus diesem Grunde hat man in ihm oft auch einen Vorläufer der Moderne gesehen.
Einen ganz neuen Zugang zum Thema Krieg und dessen Begleiterscheinungen entwickelte Goya in der Serie Los desastres de la guerra, deutsch: Die Schrecken des Krieges. Es handelt sich um eine Serie von 82 Aquatinta-Radierungen, die in den Jahren 1810 bis 1814 entstand.
In dieser einstündigen Fortbildung werden die Möglichkeiten der Erschließung der neuen Ausstellung für die Schülerinnen und Schüler aufgezeigt. Im Rundgang durch die Ausstellung werden mögliche kunsthistorische Aspekte vorgestellt, wie auch künstlerisch-praktische Zugänge aufgezeigt. Zudem wird die Verankerung im Lehrplan und die Integration der Ausstellung in Unterrichtsvorhaben thematisiert.
Die Veranstaltung unter Leitung von Franziska Feser ist vom Pädagogischen Landesinstitut RLP als Maßnahme zur pädagogischen Fortbildung anerkannt (PL-Nr.: 26KOVK0005). Museumsbesuch und Veranstaltung sind zu diesem Anlass kostenfrei.
Standort: Kabinettausstellung