Koblenz wird modern. Die Kunst der 1920er Jahre l Infoveranstaltung für Lehrkräfte
26.03.26 / 14:00
Das Ende des Kaiserreichs 1918 und der gesellschaftliche Umbruch hin zur Weimarer Republik bedeuteten auch für die Koblenzer Kunstszene einen Neubeginn. Viele Künstler aus der Region, die noch vor 1914 in den großen Kunstzentren Berlin, München und Paris die neue Kunst der Moderne kennengelernt hatten, kehrten nach langen Jahren des Kriegsdienstes zurück nach Koblenz.
Die Ausstellung bietet seit Jahrzehnten die erste umfassende Ausstellung zum Thema. Durch mehrere Vermächtnisse und Schenkungen sowie Ankäufe des Fördervereins der Museen konnte die Sammlung des Mittelrhein-Museums in diesem Bereich in den letzten zehn Jahren entscheidend verbessert werden.
Auch wenn die 1920er Jahren im Mittelpunkt der Ausstellung stehen, werfen wir einen kurzen Rückblick auf die Situation vor 1914 sowie einen Ausblick auf die Zeit nach 1933 und nach dem Kriegsende 1945.
In dieser einstündigen Fortbildung werden die Möglichkeiten der Erschließung der neuen Ausstellung für die Schülerinnen und Schüler aufgezeigt. Im Rundgang durch die Ausstellung werden mögliche kunsthistorische Aspekte vorgestellt, wie auch künstlerisch-praktische Zugänge aufgezeigt. Zudem wird die Verankerung im Lehrplan und die Integration der Ausstellung in Unterrichtsvorhaben thematisiert.
Die Veranstaltung unter Leitung von Franziska Feser ist vom Pädagogischen Landesinstitut RLP als Maßnahme zur pädagogischen Fortbildung anerkannt (PL-Nr.: 26KOVK0004). Museumsbesuch und Veranstaltung sind zu diesem Anlass kostenfrei.
Standort: Sonderausstellung